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Grüner Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung von Industrie und Energieversorgung – doch wie lässt sich der Markthochlauf konkret gestalten? Dieser Leitfaden liefert Antworten aus dem Projekt h2-well Markthub und richtet sich an alle, die die Wasserstoffwirtschaft in der Praxis umsetzen: von Industrieunternehmen über kommunale Verwaltungen bis hin zu politischen Entscheidungsträger:innen. Der Leitfaden analysiert vier zentrale Einsatzbereiche mit hohem Dekarbonisierungspotenzial:
Dabei geht es nicht nur um Technik: Der Leitfaden ordnet regionale Wasserstoffkonzepte in geopolitische und wirtschaftliche Zusammenhänge ein und zeigt, welche Rahmenbedingungen auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene den Erfolg vor Ort beeinflussen. Ein zentrales Anliegen ist die sozialverträgliche Gestaltung der Transformation – denn ohne die aktive Beteiligung von Beschäftigten und Zivilgesellschaft wird der Wasserstoffhochlauf nicht gelingen. Der Leitfaden steht hier zum Download bereit. Erarbeitet wurde der Leitfaden im Rahmen des Projektes „Wissenschaftlich‐strategische Begleitung und Förderung der Marktdiffusion von Wasserstofftechnologien in der Innovationsregion (h2-well Markthub)", gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Zeitraum 03/2023 - 12/2025. Wie der Markthochlauf im Bereich des Schwerlastverkehrs gestaltet werden kann, wird in einem weiteren Leitfaden des Konsortiums erläutert. Der Leitfaden wurde im Februar 2026 von SolarInput e.V. und der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Arbeitsbereich Arbeits- und Wirtschaftssoziologie, veröffentlicht: Pflügler, Fabian; Mehlis, Anna; Humbert, Stephan; Keitel, Phillip-Simon (2026): „Grüner Wasserstoff für Energie und Industrie – Ergebnisse und Empfehlungen für Thüringen und darüber hinaus", Erfurt, Jena. Februar 2026. |
Abschlussbedingungen
Zuletzt geändert: Montag, 2. Februar 2026, 17:42